Nachhaltige Sanierung der Kühlturminnenschalen im Braunkohlekraftwerk Lippendorf

Braunkohlekraftwerk Lippendorf

Die Kühlturminnenschalen des Braunkohlekraftwerks Lippendorf in der Nähe von Leipzig wurden mit der Hochleistungsbeschichtung MC-DUR 2496 CTP, die eigens für den Einsatz in Kühltürmen entwickelt wurde, instand gesetzt.

Nachhaltige Sanierung der Kühlturminnenschalen im Braunkohlekraftwerk Lippendorf

Lippendorf - Deutschland

Die Kühlturminnenschalen des Braunkohlekraftwerks Lippendorf in der Nähe von Leipzig wurden mit der Hochleistungsbeschichtung MC-DUR 2496 CTP, die eigens für den Einsatz in Kühltürmen entwickelt wurde, instand gesetzt.

  • Name

    Nachhaltige Sanierung der Kühlturminnenschalen im Braunkohlekraftwerk Lippendorf

  • Land

    Lippendorf - Deutschland

  • Anwendungsgebiete

    Thermische Kraftwerke

  • Kategorien

  • Produkte

    MC-DUR 2496 CTP

Die Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Lippendorf in der Nähe von Leipzig sollten infolge einer Schädigung durch saures Kondensat auf der Innenseite saniert werden. Dabei setzte der Betreiber, die Lausitz Energie AG (LEAG), auf das mehr als 50-jährige Know-how der MC-Bauchemie im Kraftwerksbereich und auf die Hochleistungsbeschichtung MC-DUR 2496 CTP, die eigens für den Einsatz in Kühltürmen entwickelt wurde.
Das mit Braunkohle befeuerte Dampfkraftwerk Lippendorf in der Gemeinde Neukieritzsch liegt rund 15 km südlich von Leipzig und versorgt unter anderem auch die sächsische Metropole. Bei der Inbetriebnahme des Kraftwerks im Jahr 1999 galt es als das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt. Die beiden Blöcke haben eine Bruttonennleistung von je 933,6 Megawatt. Die bei der Verbrennung entstehenden Abgase werden durch Elektrofilter und Rauchgasentschwefelungsanlagen gereinigt.
Saures Kondensat greift Kühlturminnenschalen an

Jeder Block verfügt über einen Naturzugkühlturm aus Beton mit einer Höhe von fast 175 Metern. In den beiden Türmen wird das Prozesswasser abgekühlt, zudem erfolgt darüber die Abgabe der gereinigten Abgase an die Umwelt. Diese gereinigten Abgase erzeugen jedoch ein saures Kondensat, das sich auf der Innenseite der Kühlturmschale niederschlägt und im Laufe der Zeit den Beton angreift.

Blick auf die Innenschalen eines Kühlturms des Braunkohlekraftwerks Lippendorf

Blick auf die Innenschalen eines Kühlturms des Braunkohlekraftwerks Lippendorf
© MC-Bauchemie 2025

Blick auf die instand gesetzte Innenschale eines Kühlturms des Braunkohlekraftwerks Lippendorf

Blick auf die instand gesetzte Innenschale eines Kühlturms des Braunkohlekraftwerks Lippendorf
© MC-Bauchemie 2025

Blick von außen auf die Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Lippendorf

Blick von außen auf die Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Lippendorf
© MC-Bauchemie 2025

Neue Erkenntnisse haben gezeigt, dass durch die Einwirkung von saurem Kondensat in Kombination mit UV-Einstrahlung sogenannte fotokatalytische Effekte entstehen, die bei Epoxidharz-Beschichtungen zu einem Schichtdickenverlust, dem sogenannten Kreiden, führen. So kann auf Dauer der Schutz der Betonoberflächen verloren gehen. Durch regelmäßiges Monitoring liegen in Lippendorf detaillierte Erkenntnisse darüber vor, wie hoch die noch verbliebene Schichtdicke des Oberflächenschutzsystems ist.

 

Da 2020 ein längerer Stillstand des Blocks R zu Wartungszwecken vorgesehen war, nutzte die Lausitz Energie AG diese Gelegenheit und entschied sich für eine Sanierung der Innenschalen der Kühltürme, um das vorhandene Oberflächenschutzsystem in Teilbereichen zu ergänzen und im weiteren Betrieb Schäden an der Kühlturminnenschale zu vermeiden.

 

Nachhaltiger Schutz mit MC-DUR 2496 CTP

Mit der Umsetzung wurde die Massenberg GmbH, Niederlassung Moritzburg, betraut. Gemeinsam mit dem Betreiber und den Kraftwerksspezialisten der MC-Bauchemie wurde die Sanierung der Beschichtung mit MC-DUR 2496 CTP, einer Spezialbeschichtung, die für den Einsatz in Kühltürmen entwickelt wurde, geplant. MC-DUR 2496 CTP basiert auf der zukunftsweisenden KineticBoost-Technology® der MC. Sie sichert eine schnelle und sichere sowie nahezu witterungsunabhängige Beschichtung. Die zweikomponentige, UV-stabile, schnellhärtende Spezialversiegelung überzeugt zudem mit einer guten Beständigkeit gegen verdünnte Säuren, Laugen und Salzlösungen. Sie ermöglicht eine erhöhte Verarbeitungszeit bei beschleunigter Aushärtung, fast unabhängig von Feuchte- und Temperatureinfluss. Ein weiteres Plus: Auch Altbeschichtungen können einfach überarbeitet werden. Durch ihre exzellente UV-Stabilität verhindert die Spezialversiegelung zudem ein „Kreiden“. Der Nachweis der Eignung für die Beschichtung von Naturzugkühltürmen mit Rauchgaseinleitung liegt für MC-DUR 2496 CTP vollumfänglich vor.

 

Bei der Sanierung der Innenschalen wurde die vorhandene Beschichtung durch Sweepen vorbereitet. Bei dieser besonders sanften Technik des Sandstrahlens, die dem Aufrauen von Oberflächen dient, werden bessere Hafteigenschaften für die neue Beschichtung erzielt. Anschließend wurde die neue Deckbeschichtung im Farbtonwechsel in zwei Arbeitsgängen mit der Rolle appliziert.

 

Neben der Instandsetzung und dem Schutz der Innenschalen durch die extrem beständige Hochleistungsbeschichtung der MC profitierte auch die Umwelt bei der Sanierung der Kühltürme des Kraftwerks Lippendorf: Die Beschichtung ist im Gegensatz zu gängigen Systemen nahezu frei von Lösungsmitteln. Damit empfehlen sich MC-DUR 2496 CTP sowie die KineticBoost-Technology® als ideale und nachhaltige Lösung für die Instandsetzung von Kühltürmen inner- und außerhalb Europas.

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